Flirten statt Rauchen
28. Februar 2008
Was dieser Tage in der Süddeutschen Zeitung zu lesen war.
Wer bisher über den Glimmstengel Kontakte knüpfte, braucht nun eine neue Masche. Doch so mancher Jäger outet sich dabei als echte Anmach-Niete.
Seit Rauchen in öffentlichen Räumen verboten ist, muss der nach Liebe Suchende auf seinen Streifzügen auf den beliebtesten Eisbrecher in der Geschichte des Anmachens verzichten: Hast du mal ‘ne Kippe?“
Immer öfter ereignen sich deshalb in Kneipen, Bars und Diskotheken Szenen wie diese: Ein Mann quatscht eine Frau an, stammelt ein bisschen herum und zieht erniedrigt wieder ab. So wie neulich Jens, der sich selbst gern als “Raucher aus Leidenschaft” bezeichnet.
“Sorry, ich habe meine Telefonnummer verloren, kann ich mir deine leihen?”
“Wie bitte? Du spinnst wohl!”
“Wie wär’s damit: Weißt du, was echt gut auf dir aussehen würde? Ich!“
“Unverschämtheit. Verschwinde!”
“Tut mir leid. Ich bin eben eine totale Niete, was Anmache betrifft.”
“Immerhin - ein vernünftiger Satz.”
“Eine Frage noch! Äh … hast du vielleicht eine Zigarette?”
“Wo lebst du eigentlich? Ist dir entgangen, dass hier Rauchen verboten ist?”
“Nein, aber der Spruch hat früher immer funktioniert!”
“Du bist doch nicht ganz bei Trost. Mach bloß, dass du wegkommst!”
Ich glaube dieser Jens hätte mit seinen Sprüchen auch auf www.vlitter.com nicht viel Erfolg.

Ein Kommentar zu “Flirten statt Rauchen”
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